Rezensionen zu Lesungen

 

Botanischer Garten, Erlangen


Das Publikum der Lesung war sichtlich angetan von den ironischen, manchmal auch äußerst schwarzhumorigen, aber auch liebevoll klingenden Geschichten des Autors. Mit Hingabe las Fock aus seinen Bänden vor, begleitet von seinem Sohn Maximilian an der Gitarre. Fock versteht es glänzend, alltägliche Vorgänge in den Gärten von Flensburg bis Garmisch ins Irrwitzige zu überspitzen. Zwei Stunden lang lauschten die Zuhörer seinen Worten und kamen dabei teilweise aus dem Lachen nicht mehr heraus.


FRÄNKISCHER TAG

Botanischer Garten, München

Da gelingen Fock bizarre Szenen, die an den großen französischen Komiker Jaques Tati und sein verzweifeltes Ausgeliefertsein an den Wahnwitz moderner Technik erinnern. Kriminalistisches tönt auf. Focks schauspielerische Fähigkeiten, der gestikulierende, winselnde und säuselnde Autor, komisch unterstrichen durch die jaulende Gitarre, gewinnen dem Ganzen Erfrischendes ab.

MÜNCHNER MERKUR

Deutsches Haus, Waal

Baumhaus in Nachbars Garten mit Wasserbomben bekämpft. Als die Kinder noch den Graupapagei „Sanktus" zur Unterhaltung bekamen, war es mit der friedlichen Koexistenz endgültig vorbei. Erst das Gericht schaffte Frieden, konnte aber das „Mitspracherecht" des Papageis Sanktus nicht unterbinden. Die „Illumination des Herrn Taffler", die rasante Fahrt mit dem Aufsitzmäher durch die Vorgärten, strapazierte das Zwerchfell des Publikums erneut. Nicht nur passionierte Gartler hatten ihren Spaß an den Geschichten rund um den Kleingarten, die Fock so liebevoll-bizarr schilderte.

LANDSBERGER TAGBLATT