Warum Johann Nepomuk Schmidinger eine Zoohandlung für Reptilien eröffnete, bei der die Tür rechts aufging.

 

Wie schon in seiner Gartenzwerg-Trilogie bedient sich Fock des kultivierten Wahnsinns. Schon der Titel sprengt literarische Maßstäbe. Ein Krimi, der allein auf der furchteinflößenden Frontseite wortgewaltige 90 Buchstaben (plus zwei Interpunktionen) verbraucht, kann ein Bestseller werden – darüber sind sich alle Buchhändler einig. Doch trotz der 15 Wörter, die Autor Manfred Fock zur Aufmachung seines Heimat-Thrillers benötigt, hat das neueste Werk aus der Feder des sarkastischen Autors das Zeug zum Sommerloch-Renner.

Fürstenfeldbrucker Tagblatt

 

Schon der Titel verheißt eine gehörige Portion Irrsinn: "Warum Johann Nepomuk Schmidinger eine Zoohandlung für Reptilien eröffnete, bei der die Tür rechts aufging." Punkt. Durchschnaufen. Das muss der Leser dieser wunderbaren Krimi-Groteske ein paar Mal. Da wird im fiktiven Wadelshofen im noch fiktiveren Landkreis Bürstenfeldmuck ein pensionierter Dorflehrer im Dorfweiher von Beißwütigen Reptilien ermordet, ein Hahn gelyncht, Wildsau stirbt - und als in der Münchner Kanalisation diverse Exoten zu morden beginnen, geht es plötzlich um die nationale Sicherheit.
Johann Nepomuk steht ganz oben auf der Liste des absurden Ermittlerduos Kronschnabel/Malchinger. Warum? Nun ja, er kommt in diesem ganzen Schlamassel auf die grandiose Idee eine Zoohandlung für Reptilien zu eröffnen, deren Tür...Sie ahnen es. Verrükt. Skurril. Lesenswert!

Münchner Merkur

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